Seit 1977 hat unser Verein ein eigenes Fischgewässer in der Nähe von Dannstadt gepachtet. Dannstadt liegt in der Pfalz und ist ca. 38 Kilometer von Schriesheim entfernt  Mit dem PKW benötigt man je nach Tageszeit zwischen 30 und 45 Minuten Fahrtzeit. Neben dem Verpächter darf das Gelände nur von Mitgliedern unseres Vereines betreten werden.

Gewässerbeschreibung und Fischbestand
Bei unserem Gewässer in Dannstadt handelt es sich um einen grundwassergespeisten See, der beim Bau einer Autobahn in den 70er Jahren entstanden ist. Mit einer Wasserfläche, die etwa der eines Fußballfeldes entspricht, ist er ausreichend groß für unseren Verein. Die Wassertiefe beträgt je nach Jahreszeit ca. 2,5 bis 3 Meter. Seit Jahren wird von uns regelmäßig Fischbesatz eingebracht, in erster Linie Karpfen, Schleien und Rotaugen. Gelegentlich wurden aber auch schon Aale, Zander oder Hechte besetzt.
Aufgrund der doch relativ niedrigen Wassertiefe wärmt sich das Wasser in den Sommermonaten schnell auf, so dass in manchen Jahren ein rascher Pflanzenbewuchs eingesetzt hat. Mit Hilfe eines wohldosierten Besatzes mit Graskarpfen ist es inzwischen gelungen, den Pflanzenbewuchs in vernünftigen Grenzen zu halten.


Bild: Anglerklause am See

Bild: Stör, 115 cm, gefangen im August 2001


Obwohl ein relativ guter Fischbestand vorhanden ist, kann man sich beim Angeln keinesfalls darauf verlassen, dass auch wirklich etwas beißt. Denn der See hat so seine Tücken.... Es gibt einfach Tage, an denen "nichts geht". Aber es gibt zum Glück auch das Gegenteil. Und dann ist man oft genug überrascht, was so alles an den Haken geht. Auf jedem Fall sollte man immer mit großen Fischen rechnen. Karpfen von 25 Pfund oder mehr sind durchaus keine Seltenheit. 

Und wie ist es so beim Fischen?
An Vereinsmitglieder werden grundsätzlich nur Jahresangelkarten ausgegeben. Im Mittel werden nur ca. 20 bis 25 Jahreskarten verkauft. Deshalb ist man beim Angeln dann auch meistens ziemlich ungestört, häufig "gehört" einem der See alleine. Und oft gehen wir auch nicht nur des Angelns wegen an den See. Denn auch das zugehörige Gelände lädt ein, durchaus mal den Liegstuhl auszupacken und sich einfach zu entspannen.
Nach Rücksprache mit dem Gewässerwart kann man auch die Nacht im Zelt am See verbringen. Und wenn es dann abends zu kalt wird, spricht auch nichts gegen ein wärmendes Lagerfeuer.

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